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Fortführungsprognose - Baustein zur Sanierung von Unternehmen in der Krise

Forführungsprognose

Die Fortführungsprognose ergibt sich hauptsächlich aus der Überschuldungsbilanz und schliesst sich dieser nahtlos an. Beide Gutachten bilden das Gesamtwerk - Sanierungsplan. Wird in der Überschuldungsbilanz die Aktiva des Unternehmens zu den Bedingungen der Unternehmensfortführung ausgewiesen, ist die Erstellung einer Fortführungsprognose notwendig, welche die Zahlenwerte in der Bilanz mit unternehmerischen und markt.realistischen Gesichtspunkten festigt.

Die Entscheidung, ob das Unternehmen überhaupt fortgeführt werden soll, ist also bereits vor der Erstellung der Überschuldungsbilanz zu treffen.

Bei der Erstellung einer Überschuldungsbilanz ist auf Konsultation Dritter zu raten, da diese mögliche stille Reserven durchaus anders bewerten als die Geschäftsführung. vdB wird nach eingehender Würdigung der Unternehmenssituation, realistische Angaben zur Beitreibung von Forderungen oder Verhandlungen zur Minderung von Verbindlichkeiten, welche nicht selten in einer Vergleichlösung oder enden, liefern können.

Insbesondere, wenn die Ertrags- und Finanzplanung des Unternehmens nur unzureichend dokumentiert ist, kann eine noch so schön kosmetisch aufgewertete „positive“ Fortführungsprognose nichts an der Insolvenzantragspflicht – und der persönlichen Haftung der Vertretungsorgane – ändern. Auch die Einschränkung der Insolvenzantragspflicht im Falle der Überschuldung, ändert daran nichts. Mit der erstellung der Fortführungsprognose allein, ist die Aussetzung der Antragspflicht für den Geschäftsführer nicht abgeschlossen. Dieser hat im Zweifel die echten Sanierungsbemühungen seriös nachzuweisen.

Zur Vermeidung eigener Durchgriffshaftung muss die Prognose ausführlich überprüft und durch fundierte Unterlagen und Aufzeichnungen belegt werden. Hierzu gehören auch ein in sich schlüssiges Unternehmenskonzept sowie eine entsprechende Finanz- und Liquiditätsplanung, aus welcher ein Dritter ohne Weiteres erkennen kann, dass sich die Vermögenssituation mittelfristig verbessern wird. Nur so kann der Geschäftsführer die befristete Aufweichung der Insolvenzantragspflicht im Falle der Überschuldung für sich und die GmbH nutzen.

Die Fortführungsprognose ist daher auch ein wichtiges Element der strafrechtlichen Risikovorsorge der GmbH-Geschäfts­führung, da dieser ein haftungsbefreiender Charakter zugeschrieben wird. Damit dieser Charakter auch seine Wirkung entfalten kann, müssen hohe Voraussetzungen vorliegen. Die Integrität einer Fortführungsprognose ist demnach für eventuelle spätere Ermittlungsverfahren entscheidend. In der Praxis stellen Gläubiger nach Vorlage einer geschönten und zu optimistisch formulierten Fortführungsporgnose gern den Fremd-Insolvenzantrag.

Fortführungsprognose Hinweise

Häufig werden Fortführungsprognosen kopiert und mit den Zahlen des eigenen Unternehmens aufgefüllt. Der Fachmann wird allerdings wegen spezieller Bewertungsmaßstäbe diesen "Trick" sofort erkennen. Finden Sie im Internet Vorlagen, gehen Sie davon aus, dass das Ihre Sanierungsbeteiligten diese schnell erkennen. Notwendiges Vetrauen ist damit stark gefährdet, da hier der Sanierungswille nicht deutlich wird.

Die richtige Fortführungsprognose ist bei Vergleichsverhandlungen mit Gläubigern der Ge­sellschaft die wichtigste und vor allem seriöseste Grundlage überhaupt. Die Entscheidung über die Fortführung des Unternehmens ist nach exakter Prüfung der Situation zu fällen. Diese Entscheidung sollte mit einem Wechsel in der Geschäftsführung einhergehen, da dieser verlorengegangenes Vertrauen zunächst neutralisiert, und in der weiteren Handlungsweise gefestigt wird. Gläubiger und Banken reagieren bei einem Wechsel der Geschäftsleitung zunächst kritisch, können aber durch den Einsatz richtiger Kommunikation Vertrauen gewinnen und sind einer etwaigen Fortführung positiver gegenüber eingestellt.

Fällt die Fortführungsprognose negativ aus, ergibt sich für die Geschäftsführung die Frage, den Antrag auf  Eröffnung eines Insolvenzverfahrens zu stellen oder das Unternehmen zu liquidieren. Die Antrags­frist für eine eventuell neue bestellte Geschäftsleitung beginnt mit dem Tag der Kenntnis vom Inhalt des Gutach­tens, sofern dieser keine Insolvenzgründe vor Erstellung des Gutachtens bekannt waren.

Unser Angebot

Der Fortführungsprognose wird ein dokumentiertes Unternehmens-konzept samt Überschuldungs-bilanz vorausgesetzt.

Die Erstellung einer Überschuldungsbilanz nach den möglichen Prinzipien der Unternehmensbewertung bedarf einer genauesten Analyse der Situation und sollte nur von fachkundiger Stelle vorgenommen werden.

Gemeinsam mit einem Steuerberater werden wir innerhalb eines kürzesten Zeitfensters alle notwendigen Konzepte und Prognosen erstellen.

Sprechen Sie mit uns!

Die Feststellung, ob Insolvenzgründe vorliegen, kann nur aus der Gegenüberstellung der Vermögenswerte und Verbindlichkeiten getroffen werden. Dies setzt die Aufstellung eines Überschuldungsstatus in Form einer Überschuldungsbilanz voraus.

Da die Gläubigerinte­ressen nicht tangieren, wenn das Schuldnerunternehmen trotz bestehender Überschuldung bei planmäßiger Fortführung der Geschäftstätigkeit die Gläubigeransprü­che fristgerecht erfüllen kann, tritt zur statischen Feststellung der Überschuldung ein prognostisches Element hinzu: die Fortführungsprognose, die über den Wertansatz der Vermögenswerte entscheidet.

In der Fortführungsprognose ist zu beurteilen, ob das bestehende oder künftige Unter­nehmenskonzept geeignet ist, das finanzielle Gleichgewicht des Unternehmens im Prognose­zeitraum zu sichern. Dies ist dann der Fall, wenn das Unternehmen unter Be­rücksichtigung der gegebenen finanziellen Rahmenbedingungen, ggf. unter Einbeziehung möglicher Sanierungsmaßnahmen in der Lage ist, seinen finanziellen Verpflichtungen fristgerecht nachzukommen.

  • Als Prognosezeitraum werden Zeiträume von mindestens einem Jahr, bei innerjährigem Prognosezeitpunkt der Zeitraum bis zum Ende des folgenden Geschäfts­jahrs ausreichend sein.
  • Das Ergebnis der Fortführungsprognose bestimmt die in der anschließend aufzustellenden Überschuldungsbilanz anzuwendenden Ansatz- und Bewertungsmethoden.

Ergibt die Fortführungsprognose mit überwiegender Wahrscheinlichkeit, dass das finanzielle Gleich­gewicht im Planungszeitraum bedroht ist, sind die Vermögenswerte in der Überschul­dungsbilanz mit Liquidationswerten anzusetzen.

Für sie wird der Betrachtungszeitraum, des zur Prüfung der drohenden Zahlungsunfähigkeit aufgestellten Finanzplans, auf bis zu 3 Jahre erwei­tert. Es werden wieder die künftigen Zahlungspflichten und die künftig verfügbaren Fi­nanzmittel nach den oben genannten Regeln gegenübergestellt