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Folgen des Insolvenzantrages

insolvenzantrag

Die Folgen eines Insolvenzantrages schlagen sich in 2 Bereichen erheblich nieder.

  • die Lebensplanung des Geschäftsführers / Unternehmer
  • den Fortbestand des Unternehmens

 

Ein laufendes Eröffnungsverfahren verändert die Rahmenbedingungen für die Sanierungsbemühungen des Unternehmens (z.Bsp. GmbH), weil das zuständige Insolvenzgericht dem Unternehmer bzw. der Geschäftsführung in der Regel einen Zustimmungsvorbehalt des vorläufigen Insolvenzverwalters oder noch weitergehende Sicherungsmaßnahmen auferlegt.

warning-48x48 Sollte das zuständige Insolvenzgericht nach Eingang des Antrages auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens Sicherungsmaßnahmen anordnen, wird dieser Beschluss im Internet veröffentlicht.

Möglicherweise kommt es danach zu Reaktionen von Lieferanten und Kunden oder auch von Banken und Beschäftigten, die für eine dauerhafte Fortführung des Krisenunternehmens nicht günstig sind. Die Folgen - erhebliche Verunsicherung der Geschäftspartner und Mitarbeiter, was rasches und umsichtiges Handeln erfordert. Auf keinen Fall sollte weitere Zeit ungenutzt verstreichen. Aus unserer Praxis heraus wissen wir, dass nach Bekanntwerden des Insolvenzantrages Gläubiger sofort weitere Forderungen bei Gericht anmelden.

mögliche Folgen - Insolvenzantrag
  • Ermittlungsverfahren wegen
    Insolvenzverschleppung
  • Bonitätsbeeinträchtigung
  • Gewerbeentzug
  • Durchgriffshaftung
  • Privatinsolvenz
  • Gläubiger melden weitere Forderungen an
  • Sanierungsbemühungen aussichtslos
  • Sicherungsmaßnahmen des Verwalters
  • Postsperre

Ist der Geschäftsführer einer GmbH mit dem Insolvenzantrag konfrontiert, dann muss er sich zwingend darüber im Klaren sein, dass er auf Jahre als Unternehmer ausfällt, zumal der Geschäftsführer einer in Insolvenz geratenen Firma (GmbH) eine eidesstattliche Versicherung über die Vermögensverhältnisse der Schuldnerin abgeben wird.

Diese Versicherung werden sämtliche Wirtschaftsauskunfteien (Creditreform, D&B, Bürgel usw.) in ihren Datenbestand aufnehmen und ist mittlerweile auch im Internet öffentlich einsehbar. Möchte der Unternehmer weiterhin geschäftlich aktiv sein, wird ihm dieser Makel anhaften und sich mit diesem im Geschäftsalltag ständig konfrontiert sehen.

Durch die Folgen der Insolvenz werden Sie fortan in den Bonitätsauskunften negativ belastet. Sofern kein Tatbestand der Insolvenzverschleppung vorliegt (was jedoch in 90% aller Insolvenzfälle gegeben ist) wird eine neugegründete GmbH, in der Sie die Position als Geschäftsführer oder Gesellschafter anstreben, in den Auskünften ein wesentlich niedrigeres Ranking (Bonitätsindex) erhalten.

In jedem Fall werden Sie keinen neuen Bankkredit für den Aufbau eines neuen Unternehmens erhalten. Im schlimmsten Falle geraten Sie auch privat in Insolvenz. Das Ganze wird dann zur Katastrophe, wenn private Bürgschaften als Sicherheiten gedient haben und dann eingefordert (gezogen) werden. Die Folgen des Insolvenzantrages sind erheblich - und sollten demnach im Vorfeld juristisch gewürdigt werden.

Wie das Wirtschaftsministerium von NRW mitteilte, ist in 90% aller gestellten Insolvenzanträge die Einleitung eines Strafverfahrens obligatorisch. Diesem Umstand haben wir deshalb einen eigenen Beitrag gewidmet.

Zu beachten bleibt, dass häufig mit der Einleitung eines Gewerbeentzugverfahrens zu rechnen ist, insbesondere wenn das Insolvenzverfahren durch Antrag der Krankenkasse usw. eingeleitet wurde.